BlumenstraussIServ.jpgIServ für die Robert-Koch-Schule

oder

Die erfolgreiche Verbindung von zwei liberalen Bundestagswahlzielen

von Olaf T. Franz

Neben der Abschaffung des Solidaritätszuschlages zum Zeitpunkt des Auslaufens des Solidarpakts II, der Einführung eines Einwanderungsgesetzes und einem Neustart bei der Energiewende waren weltbeste Bildung und Digitalisierung unsere wichtigsten Bundestagswahlthemen. So lag es nahe, dass auch der Bezirksparteitag am 10.06.2017 im Solferino, der die Entwicklung eines Vorschlags des Bezirksverbandes Braunschweig für die Landesliste zur Landtagswahl zum Ziel hatte, für den Austausch über den anlaufenden Bundestagswahlkampf und die öffentliche Vermittlung unserer Wahlziele genutzt wurde. Das Thema Bildung stand dabei prominent an erster Stelle, denn unser Bezirksvorsitzender Björn Försterling ist der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion und die, auf den 2. Vorschlagsplatz gewählte, Susanne Schütz war zu diesem Zeitpunkt stellvertretende Schulleiterin einer Hauptschule in Salzgitter. Das zweite wichtige Diskussionsthema war die Digitalisierung, denn der - auf Vorschlagsplatz 3 gewählte - Vorsitzende der niedersächsischen JuLis ist nicht nur Vorsitzender des Kreisverbandes Helmstedt, sondern gleichzeitig auch der Vorsitzende des Landesfachausschusses Digitale Gesellschaft.

Wir oberharzer Liberale lernten auf diesem Bezirksparteitag viel über IServ, ein IT-System, auf das wir bereits vom Förderverein der Robert-Koch-Schule angesprochen wurden.

Schon auf der Rückfahrt aus Wolfenbüttel war beschlossen, dass wir dem Förderverein der Robert-Koch-Schule bei der Umsetzung des Plans IServ im Clausthal-Zellerfelder Gymnasium einzuführen, schnell helfen, um eine Einführung zum Beginn des Schuljahres 2017/2018 zu ermöglichen. Denn mit IServ lassen sich die zwei Bundestagswahlziele weltbeste Bildung und Digitalisierung verbinden.

Noch am selben Tag gab es einen Spendenaufruf des Vorsitzenden des FDP Ortsverbandes Oberharz. Innerhalb weniger Tage waren die nötigen Finanzmittel beim Förderverein der Robert-Koch-Schule eingegangen, so dass das Projekt in den Sommerferien gestartet werden konnte.

(Die Goslarsche Zeitung berichtete darüber am 30. November 2017.)

Wie bei der Einführung aller neuen Computersysteme gab es auch bei diesen jede Menge Probleme zu lösen. Wir wissen viele oberharzer Gymnasiasten und deren Eltern haben anfangs geflucht. Doch schon seit mehreren Monaten läuft das IServ-System stabil, zur Freude der Schüler und Lehrer.

Kurz vor den Herbstferien 2017 haben wir unseren Dank und Anerkennung für die reibungslose Einführung an die Schulleiterin sowie an den mit der Umsetzung betrauten Administrator aussprechen dürfen.

Wir werden im Frühjahr 2018 wieder hingehen, um uns bei den Gymnasiasten und Gymnasiallehrern über die Entwicklung zu informieren und eventuellen, weiteren Finanzbedarf zur Pflege des Systems zu erkunden.

Mit vier Mitgliedern des Rates der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, Martin Ksink im Kreistag sowie Susanne Schütz und Björn Försterling im Landtag haben wir genug Mittel, um die Digitalisierung unseres Gymnasiums weiter voranzutreiben.