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Für spannende Spielplätze im Oberharz

Eigentlich könnte mir der Zustand der oberharzer Spielplätze völlig egal sein, denn ich habe keine kleinen Kinder - und Enkel sind auch nicht in Sicht.

Warum kämpfe ich aber dennoch für spannende Spielplätze im gesamten Oberharz, bin Mitglied im Förderverein des Robinsonspielplatzes, gab so manchen Euro für neue Spielgeräte auf diesem Abenteuerspielplatz und verbrachte Teile meiner Freizeit mit dem Umbau des Platzes und nun mit dessen Pflege?

Warum arbeitete ich am Minigolfplatz in Wildemann oder folgte dem Ruf des Sankt Andreasberger Bergstadtvereinsvorsitzenden zum Arbeitseinsatz für den Aufbau der neuen Spielgeräte im Kurpark?

Warum werde ich sicher einer der ersten Bürger sein, der sein Portemonnaie öffnet wenn die große Spendenaktion 

für die Finanzierung des Kletter(leucht)turms im Clausthaler Waldseebad anläuft?

Die Antwort ist ganz einfach und immer gleich:

Ich glaube spannende Spielplätze können ein Alleinstellungsmerkmal des Oberharzes im touristischen Wettbewerb sein. Der Harz liegt ziemlich zentral in Deutschland und ist für Eltern mit kleinen Kindern aus den benachbarten Ballungsräumen gut erreichbar.

Aber vor allem können wir dieses Alleinstellungsmerkmal, ohne Großinvestoren, ohne viel Fördergeld, aber mit viel Fleiß, Kleinspenden und Teamwork, ganz allein schaffen.

Wir beklagen oft, dass sich die Professoren der TU Clausthal nicht im Oberharz sondern im Vorharz ansiedeln und vergessen dabei, dass diese Professoren - genau wie die anderen Fachkräfte in unseren Hightec-Unternehmen - nicht nur arbeiten, sondern auch Familien mit kleinen Kindern haben, für die wir mit unseren Schulen, den Sportvereinen und den spannenden Spielplätzen einen liebenswerten Wohnort schaffen müssen.