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Umweltfreundliche Mobilität

Umweltfreundlicher Mobilität kommt in Zeiten steigender Treibstoffkosten für Kraftfahrzeuge ein besonderer Stellenwert bei, insbesondere in weitläufigen Besiedlungen, wie sie auch in unserer Region gegeben sind. Daher muss der Ausbau von Fahrradwegen intensiv vorangetrieben werden, um den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll und verkehrssicher zu ergänzen. Zudem können solche auf Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ausgerichteten Radwege die Funktion als Radwanderwege wahrnehmen und so auch Kleintouristik als „sanften Tourismus“ fördern und damit den Mittelstand dieser Branche in unserer Region.  

Der inzwischen offenbar als Selbstzweck und zum Selbsterhalt ausgerichtete und tätige Denkmalschutz in der Harzer Region verhindert zunehmend den Fortbestand unseres Lebensraumes und behindert vielfach die wirtschaftliche Weiterentwicklung. Nahezu jede Harzer Bergstadt ist zumindest in Teilbereichen ein denkmalgeschütztes open-air-Museum, verschiedentlich sogar patchworkartig über die Stadtfläche verteilt. Das mag für Besucher ganz nett sein, ist aber unwirtschaftlich und kommt für die Bewohner und Gebäudeeigentümer vielfach einer (Teil-)Enteignung gleich. Moderne Lebensraumgestaltung und dabei das zur Ressourcenschonung geforderte umweltgerechte Wohnen und Leben sieht anders aus.

Naheliegend ist es, daß hier nicht nur die Entwicklung zu neuen Gestaltungsmöglichkeiten und Lebensräumen stattfindet, sondern auch die gestaltende und technische Umsetzung solcher Modelle. Dazu gehören dann sicher auch Mehrgenerationenhäuser um die demographische Entwicklung zu neuen, zeitgemäßen Gemeinschaftsformen zu nutzen.

Förderung durch Standortentwicklung, das Ermöglichen der Umsetzung am Ort der Entwicklung, das bindet qualifizierte Arbeitskräfte und das bedeutet Wirtschaftsentwicklung im Oberharz – ein Ziel der Oberharzer Liberalen, das im Kreistag verfolgt werden soll.

Umweltschutz, Nahverkehr und Nahverkehr-Ergänzung, Unterstützung des Mittelstandes, Forschung und Entwicklung, Wirtschaftsentwicklung durch neue Betriebe, Perspektiven für junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte – das alles gehört zusammen und stärkt die Struktur des Oberharzes.

Olaf A. Herde

Kreistagskandidat