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Wirtschaftsstandort Oberharz stärken!

Der Oberharz war einmal eines der wichtigsten Erzreviere Deutschlands. Viele bergbauliche Entwicklungen zeugen von dieser Zeit. Nach einer langen Durststrecke und einem Strukturwandel vom Bergbau zum Tourismus bietet sich eine neue Chance. Der Tourismus allein hat nur einen ungefähren Anteil von 10% an der Wirtschaft. Neben der Technischen Universität als größter Arbeitgeber entwickelt sich eine Anzahl von HighTech-Unternehmen aus dem wissenschaftlichen Nährboden der Uni. Wie aus Zeitungsberichten bekannt befinden sich darunter mehrere Hidden Champions, Weltmarktführer auf Nischengebieten der Hochtechnologie. Hier liegt auch eine Chance für die Zukunft. Diese neuen Unternehmen könnten das nächste starke Standbein unserer Stadt werden.

Die neuen Technologieunternehmen bringen Geld in die Stadtkasse. Durch die höhere Gewerbesteuer lassen sich mehr Dinge umsetzen, von der alle Bürger etwas haben. Museum, Bibliothek, Schwimmbad und Kinderspielplätze sind freiwillige Leistungen und nur durch einen begrenzten Etat (Zukunftsvertrag) zu leisten. Der Anteil der Lohnsteuer von zusätzlichen steuerzahlenden Arbeitnehmern kommt ebenfalls dem Stadthaushalt zugute. Durch die zukünftigen Mehreinnahmen gibt es dann wieder Gestaltungsspielraum für alle Bürger. 

Dazu gehört allerdings nicht nur ein tatkräftiger Unternehmer, sondern auch ein Gehör beim Rathaus und die Unterstützung durch die Verwaltung. Flächen und Gewerbesteuern sind Parameter, die die Politik beeinflussen können und dem Unternehmer den entscheidenden Impuls zur Ansiedlung und zur Erfolgreichen Umsetzung seiner Idee bieten können. 

Auf jedes Unternehmen kommen eine Vielzahl hochwertiger Arbeitsplätze. Dazu gehört dann auch eine intakte Stadtstruktur: Kindergarten, Schulen, Strassen und Krankenhaus. Diese Steilgrößen müssen stimmen, sonst entscheiden sich Unternehmen für die Nachbargemeinde oder gar ganz anderen Standorten. Die Situation ist heute global. Unternehmen sind nicht wie früher an bestimmte Standorte gebunden. Aber gerade die Unternehmer aus den Clausthaler Spin-Offs haben ein Herz für Clausthal-Zellerfeld entwickelt. Sie würden gerne hier etwas aufbauen. Die Politik muss es Ihnen nur ermöglichen.

Eine solche unternehmensfreundliche Politik ist also Bürgernah, da es eine Verbesserung für alle bedeutet. Wirtschaftspolitik muss langfristig angelegt sein, aber Unternehmer sind durch falsche Politik schnell vergrault. Abgaben, Regularien und Steuererhöhungen sind Gift für eine Wirtschaftsentwicklung. Eine nachhaltige Entwicklung erfordert die weitsichtige Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und Unternehmen.

Manfred Höfert, Kandidat Kreistag FDP Oberharz